
04.09.24 –
Unser diesjähriges Ferienspielprojekt war die Erkundung der Eisenerzgänge bei Neuenbürg und Waldrennach. Wir wollten an der Haltestelle Neuenbürg Freibad starten. Weil wir zu spät Halt gedrückt hatten, begann diese Wanderung an der Eyachbrücke. Beim Neuenbürger Friedhof erreichen wir den ersten Erzgang. Links und rechts des Baches liegen alte Bergwerkseingänge und die Halden aus dem Abbau. Hier haben wir die ersten Eisenerze, als Hämatit oder Glaskopf gefunden. Vorbei an weiteren Stollenmündern sind wir bergan zum Schaubergwerk Frischglück gelaufen. Nun war die erste Rast notwendig. Dann nach 2 km bergauf erreichten wir ein Erzvorkommen, das sich schnurgerade mit 10 m Breite durch den Wald zieht. Es beginnt mit einem Stolleneingang und setzt sich mit offenen Erzgruben, Pingen, fort. Wir haben sehr viele Erzbrocken und auch Feldspatmineralien gefunden. Die nächste Rast mit Blick auf Enztal und Eyachmündung war dann fällig.
Wir erkundeten dann die neu erbauten Windmühlen, Nabenhöhe 165m, Rotordurchmesser 150m. Sie waren in Betrieb mit Nenndrehzahl bei mäßigem Wind. Die Erwachsenen hörten fast nichts, die Kinder konnten die niedrigen Frequenzen hören. Auf halber Strecke nach Waldrennach waren die Mühlen akustisch weg. Allen interessierten Streitern empfehle ich diesen Spaziergang zum Faktencheck.
Über Waldrennach und entlang unterhalb des Angelsteines erreichten wir gegen 16 Uhr die Haltestelle Neuenbürg Süd. Bevor unser Kioskeis gegessen war, nahm uns die Enztalbahn S6 mit nach Hause.
Dieter Braun
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