Erfolgreiche Unterschriftensammelaktion

Unser Stand in Pforzheim und einige der fleißigen Helfer*innen.
In Pforzheim haben wir heute rund 130 Unterschriften zusammenbekommen; in Remchingen 60. Das war unser Beitrag für heute für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stop Glyphosat“. Manche Leute hatten sich extra in den Bus gesetzt, um zum Unterschreiben zu uns zu kommen, andere haben Listen mitgenommen.
Wer den Stand verpasst hat, kann die EBI auch hier unterschreiben: https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/europaeische-buergerinitiative-stop-glyphosat.html

Aktionstag „Stop Glyphosat“

Am EU-weiten Aktionstag gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat an diesem Samstag (13.5.) werden auch wir Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stop Glyphosat“ sammeln.
Von 11-15h gibt es einen Stand vor dem Reformhaus in der Westlichen; in Remchingen gibt es ebenfalls einen Stand und auch in anderen Enzkreisgemeinden sind Mitglieder unterwegs, um die benötigte eine Million Unterschriften zusammenzubekommen.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Ackergift. Die WHO hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft; es ist deshalb zur Zeit nur übergangsweise zugelassen. Rückstände fanden sich bei aufsehenerregenden Tests in vielen Biersorten und in menschlichem Urin. Zuletzt wurde bekannt, dass etliche Unbedenklichkeitsstudien nicht unabhängig erstellt wurden, sondern von Glyphosat-Herstellern wie Monsanto. Dennoch möchte die EU-Kommission im Sommer über eine Weiterzulassung für bis zu 15 Jahren entscheiden.

Das möchte eine breite Bewegung aus Umweltverbänden und Grünen mit der EBI verhindern. Seit dem Start im Januar haben bereits knapp 740000 EU-Bürger unterzeichnet.

Durchfroren aber gut gelaunt

Wieder kein frühlingshafter 1. Mai. An unserem Infostand beim DGB-Fest vorm Stadttheater haben wir ganz schön gefroren; waren froh um den Tee, den die Alevitische Gemeinde ausgeschenkt hat. Aber wir hatten anregende Gespräche mit politisch interessierten Mitmenschen, vor allem jungen, und konnten von unserem Platz aus sowohl die ausgezeichnete Rede der Pforzheimer IG Metall-Geschäftsführerin Liane Papaioannou, als auch die tollen musikalischen Beiträge der Cover Band „Alter Adel“ verfolgen.
Das war allemal ein paar Paare kalter Füße wert!

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Stand:

Bundestagskandidatin und Vorstandsmitglied Katrin Lechler vorm Infostand

Die fleißigen Helfer*innen im Gruppenbild mit Nachwuchs: Katrin Lechler und Yannick Diehl vom Kreisvorstand umrahmen Uta Golderer und Felix Herkens von der Bündnisgrünen Pforzheimer Gemeinderatsgruppierung

Starke kleine Frauen: Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann und Bundestagskandidatin Katrin Lechler

 

Zum 1. Mai: Gute Arbeit, faire Löhne

Eine gerechte Gesellschaft braucht faire Einkommen. Doch der Mindestlohn gilt nicht für alle und Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch viel weniger als Männer. Prekäre Beschäftigungen wie Minijobs, Befristungen, Leiharbeit und Werkverträge sind weit verbreitet. Die einen arbeiten zu viel, andere sind unfreiwillig in Teilzeit. Viele sind gänzlich vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen.

Wir GRÜNE stehen für gute Arbeit, faire Löhne für Männer und Frauen, mehr Weiterbildung und familienfreundliche Arbeitszeiten.

Wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu kurz kommen:

Die Lohnentwicklung in Deutschland geht seit Jahren stark auseinander.
Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist die weitverbreitete Flucht aus Tarifverträgen, die seit Mitte der 90er Jahre stattgefunden hat. Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe hat sich in dieser Zeit fast halbiert. Gleichzeitig ist der Lohnunterschied zwischen tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Betrieben extrem angestiegen.

Von der Flexibilisierung der Arbeitswelt profitieren vor allem die Arbeitgeber.
Wir wollen, dass auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben. Sie müssen selbstbestimmter über ihre Zeit verfügen können. Wir wollen Arbeitszeit so gestalten, dass die Menschen Beruf, Familie, Freizeit und Pflege besser miteinander vereinbaren können.

Wir GRÜNE fordern:

  • Einen Mindestlohn, der ausnahmslos für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt.
  • Ein Tarifsystem ohne weiße Flecken.
  • Gestärkte Gewerkschaften und Betriebsräte, die auch in schwierigen Branchen Tarifverträge durchsetzen können.
  • Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern & das Rückkehrrecht auf Vollzeit.
  • Sachgrundlose Befristung abschaffen.
  • Gleiche Rechte und Entlohnung für Leiharbeitskräfte ab dem ersten Tag.
  • Minijobs in sozialversicherungspflichtige Jobs umwandeln.
  • Scheinselbständigkeit & zweifelhafte Werkvertragskonstruktionen unterbinden.
  • Einen geförderten sozialen Arbeitsmarkt für Menschen mit geringen Jobchancen.
  • Mehr Unterstützung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich weiterbilden wollen oder kranke Angehörige pflegen.
  • Mehr Mitsprache über Arbeitszeitlänge, -umfang und Arbeitsort für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Neumitgliedertreffen

Allen Umfragen zum Trotz: Wir wachsen! In den letzten Wochen hat unser Kreisverband etliche neue Mitglieder bekommen! Und auch eine Grüne Jugend gibt es wieder! Anscheinend machen wir Grüne dann doch einiges richtig!

Zum gegenseitigen Beschnuppern hatten wir nun zum Neumitgliedertreffen ins Comedia eingeladen. In zwangloser Atmosphäre haben wir erklärt, wie Parteiarbeit funktioniert, also was es für Gremien gibt und wie man sich einbringen kann. Dass ein Kreisverband mit seinen Anträgen Politik mitgestalten kann. Und unsere „Neuen“ haben uns erzählt, warum sie eingetreten sind. Z.B. weil die industrielle Landwirtschaft eine Katastrophe für Umwelt und Tiere ist. Oder weil Deutschland den Umstieg auf erneuerbare Energien verschleppt, vor allem beim „Lieblingsspielzeug“ Auto – und damit seine Position am Weltmarkt riskiert.

Damit sind sie bei uns Grünen auf jeden Fall richtig aufgehoben, denn wir haben die richtigen Ideen für die Zukunft ausgearbeitet im Gepäck! Und je mehr Mitglieder wir haben, desto besser können wir diese Ideen verbreiten und umsetzen.