Presse zum Altjahresempfang in Illingen

Nach einem sehr gut besuchtem Altjahresempfang, möchten wir uns bei allen Unterstützern recht herzlich bedanken.

Ein großer Dank gilt auch den Autoren Josef-Otto Freudenreich, Rainer Nübel und Susanne Stiefel.

Artikel in der Pforzheimer Zeitung: Hier

Artikel im Mühlacker Tagblatt: Hier

Einladung zum Altjahresempfang in Illingen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder und UnterstützerInnen von Bündnis90/DieGrünen in Illingen, Vaihingen und Mühlacker,

der anstehende Jahreswechsel bringt es mit sich, dass die Grünen im badisch-schwäbischen Grenzgebiet zwischen Mühlacker, Illingen und Vaihingen wieder zum mittlerweile schon traditionellen Altjahresempfang in seiner nunmehr sechsten Auflage einladen.

Entsprechend der festgelegten Reihenfolge ist dieses Jahr Illingen an der Reihe.

Herzliche Einladung auf

Donnerstag, 30. Dezember 2010 ab 19.00 Uhr

in den Kindergarten Illingen in der Ensinger Straße 4

Rückschau auf 2010 und Ausblick auf 2011 und Grußworte bilden den Rahmen, zentraler Programmpunkt wird jedoch dieses Mal ein auf den ersten Blick eher unpolitisches Thema sein. Aber eben nur auf den ersten Blick.

Die Taschenspieler – Verraten und verkauft in Deutschland“

Der Wächterpreisträger Josef-Otto Freudenreich, der investigative Stern-Journalist Rainer Nübel und die frühere Chefreporterin von Sonntag Aktuell, Susanne Stiefel lesen aus ihrem neuesten Buch. Freudenreich und Nübel wurden u.a. auch 2008 als Journalisten des Jahres ausgezeichnet.

Die politische und gesellschaftliche Brisanz ihrer Recherchen erschließt sich vermutlich jedem Menschen schon nach wenigen Sätzen.

Im Anschluss an die Lesung besteht ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit den Verfassern, mit unseren politischen Mandatsträgern, aber auch zur Stärkung an einem schwäbisch-bescheidenen Büffet. Passend zum Thema des Abends wird es auch einen Büchertisch mit Werken unserer Gäste geben. Musikalische Intermezzi sorgen für den passenden kulturellen Rahmen.

Wir laden Sie und Euch herzlich hierzu ein. Geben Sie uns die Ehre, unsere Gäste zu sein. Wir freuen uns auf einen anregenden Altjahresempfang mit Euch und Ihnen in angenehmer Gesellschaft.

Bis dahin Ihnen und Euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest

Besuch des Landesfraktionsvorsitzenden Winfried Kretschmann

Am 01.Dezember 2010 wird der Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion Winfried Kretschmann Pfozheim besuchen. Im Rahmen seines Besuch wird er die Waldorfschule und die Firma Witzenmann besuchen.

Am Abend wird er zum Thema: „Bürger in Bewegung – Grüne Politik in Baden-Württemberg“ im Familienentrum Ost, Zeppelinstr. 20 in Pforzheim sprechen.

6. Pforzheimer „Badischen-Schwabenstreich“ am Freitag 05. November 2010 um 18:00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

auch diesen Freitag möchten wir Euch aufrufen, zu der Demonstration am
Pforzheimer Hauptbahnhof gegen das Projekt Suttgart 21.

6. Pforzheimer „Badischen-Schwabenstreich“ am Freitag 05. November 2010 um 18:00
Uhr

Treffpunkt ist ZOB Mitte am Hauptbahnhof Pforzheim.

Es würde uns freuen, wenn ihr zahlreich erscheinen würdet. Dieses Projekt, mit
seinem Ausmaß und seinen Folgen, bertrifft uns alle!
Lasst uns gemeinsam dagegen vorgehen.

Mit solidarischen Grüßen
Emre Nazli

Pforzheimer Bündnis gegen Stuttgart 21

Zum Projekt Stuttgart 21 und den damit gebundenen Forderungen der Landesregierung in Baden-Württemberg, erklären die bisher beteiligten Sprecher und Gegner des Projekts Stuttgart 21, Emre Nazli (Bündnis 90 / Die Grünen), Wolfgang Schulz (WIP), Claus Spohn (Die Linke) in Pforzheim:

Die Landesregierung in Stuttgart versucht den Bürgerinnen und Bürgern ein Bild der Demokratie zu vermitteln, das wir so nicht akzeptieren können. Wenn eine größere Bevölkerungszahl gegen ein Projekt und den damit verbundenen finanziellen Kosten ist, kann es nicht sein, dass gegen diese Bevölkerung eine kritisierte Politik mit Gewalt durchgesetzt wird. Wir können nicht akzeptieren, dass man friedliche Mitbürgerinnen und Mitbürger, vor allem den Kindern, anstatt gelebte Demokratie zu zeigen, Menschen einfach niederknüppelt.

Betrachtet man das Projekt aus finanziellen Aspekten, so wird sehr schnell deutlich, dass kein verantwortlicher Bürger die exorbitante Steigerung der Gesamtkosten um 300 bis 400 % akzeptieren kann. Genau so wenig die Tatsache, dass wichtige Studien und Untersuchungsergebnisse zu geologischen (Grundwasser), bautechnischen (Halbierung der Tunneldeckenstärke) zurück gehalten oder ignoriert werden. Auch deshalb, weil die Beseitigung der Risiken die kosten erneut in die Höhe treiben würde.(Man spricht in der Zwischenzeit von 17,5 Mrd. Euro.)
Wir können es nicht zulassen, dass in einer Zeit von knappen Kassen, Geld in ein Projekt geschossen wird, nur weil sich einige Politiker ein Denkmal setzen möchten und einige Konzerne auf Superprofite hoffen.
Wir fordern daher die Landesregierung auf, umgehend die Baumaßnahmen zu stoppen, alle Fakten und Studien offenzulegen, Transparenz bezüglich der Kosten zu schaffen und den Volksentscheid über dieses Projekt Stuttgart 21 zu ermöglichen.

Das Projekt Kopfbahnhof 21 (K21) bietet nahezu den selben Zeitgewinn, bei weit weniger finanziellem und ökologischem Aufwand, daher fordern wir eine wohlwollende Prüfung dieses unseres Erachtens effektiveren und sinnvolleren Vorschlags.

In Hinsicht auf die Entwicklung im Nahverkehr, sind die angeblichen Verbesserungen durch S21 komplett widerlegbar. Diese zeitlichen Verbesserungen erhalten wir schon mit viel weniger finanziellen Mitteln, wenn wir den Ausbau des Straßenbahnnetzes in Stuttgart und der Umgebung verbessern. Wir werden beweisen, dass beim Projekt S 21 sowohl Fahrpreiserhöhungen, als auch die Verringerung des Nah- und Regionalverkehres unabdingbar kommen werden. Betrachtet man auch die zukünftigen Gefahren für die Bahnmitarbeiter in den geplanten Tunnelkomplexen, so ist es nicht überraschend das auch die „Pro Bahn“ sich gegen dieses Projekt ausspricht.

Wir haben bereits Kontakt mit verschiedenen Organisationen aufgenommen. So wird sich unter anderem auch der BUND in Pforzheim an unserem Bündnis beteiligen. Wir hoffen das auch die kirchlichen Gemeinden sich hierzu bereit erklären werden. Außerdem haben wir für die kommenden Wochen bereits mit verschiedenen Rednern Termine vereinbart, die uns bei unserer Demonstration in Pforzheim unterstützen werden. Weitere Verbände, Organisationen, Vereine und Mitbürgerinnen und Mitbürger sind jederzeit willkommen.

Wie rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf sich an der Demonstration gegen das Projekt Stuttgart 21 in Pforzheim zu beteiligen. Jeden Freitag um 18:00 Uhr treffen wir uns am ZOB Mitte in der Nähe des Hauptbahnhof in Pforzheim. Dies ist ein überparteiliches und gesellschaftlich verbundenes Bündnis, das sich für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger stark machen möchte, die gegen das Projekt Stuttgart 21 sind.