„Spur frei für die Bahn“ – Matthias Gastel kommt nach Pforzheim

Die Bahn ist eines der liebsten Verkehrsmittel für uns Grüne; abgesehen von mehr oder minder heimlichen Leidenschaften für’s Bahnfahren, ist der Zug natürlich ganz oben dabei, wenn es um die Umweltfreundlichkeit von Verkehrsmitteln geht. Aber: Das Bahnfahren ist im Nachteil, wird stiefkindlich behandelt gegenüber dem Flugverkehr, aber auch dem Güterstraßenverkehr. Warum ist das so und vor allem: Wie kann es besser gehen?

Zu diesem Thema haben wir den bahnpolitschen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Matthias Gastel nach Pforzheim eingeladen – für Montag, 14.8., 18.35h ins Museum im Bahnhof Weißenstein, Belremstr. 70, 75180 Pforzheim.

(Die krumme Zeit rührt daher, dass es sich zumindest ab Pforzheim empfiehlt, mit der Kulturbahn anzureisen; deren Ankunft um 18.31h warten wir ab.)

Zunächst wird es eine kleine Museumsführung geben, dann hat – nach einer kurzen Begrüßung von mir – Matthias Gastel das Wort. Unter dem Motto „Spur frei für die Bahn – faire Bedingungen für den Bahnverkehr“  wird er erläutern, wie die Bahn (sowohl der Konzern als auch das Verkehrsmittel an sich) den Weg vom Museum in die Zukunft schafft. Zeit für Fragen wird auch sein; für Getränke sorgen die Eisenbahnfreund*innen.

Earth Overshoot Day

Heute ist Earth Overshoot Day. Das heißt, dass wir Menschen heute alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann und wir ab jetzt auf ihre Reserven zurückgreifen – die endlich sind!

Die Biokapazität der Erde beträgt pro Jahr 1,7 Globale Hektar pro Person. Jeder Mensch verbraucht aber 3,3 Globale Hektar pro Jahr – im Schnitt. Wir Deutsche verbrauchen mit unserer Lebensweise noch mehr, unser ökologischer Fußabdruck ist also noch größer.

Ein Umsteuern ist notwendig und überfällig. Insbesondere der CO2-Austoß muss massiv runter. Das bedeutet das Ende des Verbrauchs fossiler Energien, vor allem von Kohle und Erdöl. Auch von der Massentierhaltung müssen wir weg: um die riesigen Mengen Tierfutter anzubauen, werden Wälder gerodet und dadurch große Mengen CO2 freigesetzt; außerdem könnte man mit demselben Ackerland auch Menschen ernähren!

Wir dürfen uns bei der Erde nicht immer weiter verschulden, denn: Wir haben keine zweite Erde im Schrank!

„Kleine Landpartie“ mit Maria Heubuch

Zu einer „kleinen Landpartie“ mit der Europaabgeordneten Maria Heubuch auf den Biolandhof Blessing in Wiernsheim hatten wir eingeladen. Nach einer Betriebsführung über den Hof, der eine eigene Molkerei und Käserei hat, sprach Maria Heubuch im gemütlich hergerichteten Hofladen bei Käsehäppchen über die Probleme der Landwirtschaft; insbesondere die finanziellen und bürokratischen Herausforderungen. Was sollte eigentlich subventioniert werden, welche Betriebe erfüllen einen gesellschaftlichen Nutzen? Für Maria Heubuch ganz klar nicht ein durchrationalisierter, exportorientierter 2000ha-Betrieb auf dem fünf Leiharbeiter aus Osteuropa arbeiten. Sondern Höfe mit flexibler Bewirtschaftung, die eine regionale Lebensmittelversorgung sicherstellen, Arbeitsplätze bieten und „nebenbei“ auch noch Landschaftspflege, sprich aktiven Umweltschutz betreiben. Immer neue Vorschriften und Dokumentationspflichten verleiden allerdings zunehmend auch den biologisch arbeitenden Landwirt*innen die Freude an der Arbeit. Hier praktikabler handeln zu können, scheint vielfach wichtiger zu sein, als hie und da noch einen Zuschuss zu bekommen.

Ein Riesen-Dankeschön noch an unsere wunderbaren Gastgeber, Regine und Jörg Blessing, die uns ihren mit Liebe und Umsicht geführten Hof geöffnet haben!

Sommerfest und Wahlkampfauftakt

In die „gute Stube Mühlackers“, die Kelter, hatten wir eingeladen, und zahlreiche Gäste, darunter Mühlackers OB Frank Schneider, DGB-Kreisverbandsvorsitzender Wolf-Dietrich Glaser und mehrere Mitglieder des Vorstands des ADFC Pforzheim/ Enzkreis waren gefolgt. Nach einem schwungvollen musikalischen Auftakt mit Gipsy Swing vom Schnuckenack Bader Quartett gab es – immerwieder aufgelockert durch Musik – Reden von unserer Mühlacker Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann, mir und von unserem Hauptredner Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion. Die Verhinderung oder zumindest Abmilderung des Kimawandels als wichtigste politische Aufgabe war jeweils Schwerpunkt. Wohl gemerkt ohne vorherige Absprache, sondern einfach, weil es kein wichtigeres Thema gibt!

Wandern mit der Grünen Jugend

Super Sonntagsausflug! Unsere Grüne Jugend hatte eine generationenübergreifende Wanderung organisiert. Mit dem Bus ging’s zum Seehaus und von dort durch den Wald zur Burgruine Liebeneck. Dort war für ein wunderbares Picknick gesorgt, bevor es wieder zurück ging. Tolle Stimmung bei bestem Wanderwetter.

Die Grüne Jugend selber beschreibt den Ausflug so:
Gemeinsam mit 20 Seelen, dabei 16 auf zwei Beinen, bestritt die Grüne Jugend ihren Wandertag. Auf der Rund zehn Kilometer langen Strecke fanden viele uns weiterbringenden Gespräche statt. Außerdem möchten wir uns ganz herzlich bei unserer Direktkandidatin für den Bundestag Katrin Lechler bedanken, da die Gespräche mit ihr uns – die Grüne Jugend – für den Wahlkampf motiviert haben.